Growster Autopilot

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Erstellt mit Growster Autopilot

Von der Idee zum Post in 10 Minuten: So funktioniert der Growster Autopilot

Wie aus 15 Minuten Onboarding ein 12-Wochen-Plan wird — Schritt für Schritt durch die KI-Pipeline, mit Beispiel-Output und der Rolle des Menschen im Prozess.

7. Mai 20267 Min LesezeitKarsten Ketelsen

Wenn du das erste Mal von „KI-gestütztem Content-Marketing" hörst, denkst du wahrscheinlich an ChatGPT, mit dem du Posts schreiben lässt — gefolgt von dem Gefühl, dass das Ergebnis irgendwie generisch klingt. Der Growster Autopilot ist keine ChatGPT-Wrapper-App. In diesem Beitrag zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie aus 15 Minuten Onboarding ein 12-Wochen-Plan wird — und welche Rolle der Mensch in dem System hat.

Schritt 1: Das Onboarding (≈ 15 Minuten)

Du beantwortest fünf Blöcke von Fragen — keine Marketing-Lyrik, keine Pflicht-Selbstdarstellung. Was wir tatsächlich brauchen:

  • Unternehmen: Firmenname, Branche, Website. Daraus zieht der Autopilot bereits eine erste automatische Recherche. Du musst keinen Pitch formulieren.
  • Zielgruppe: Ein Satz, wer dein Wunschkunde ist. Beispiel: „Familienunternehmer im Maschinenbau, 20-50 Mitarbeitende, NRW".
  • Tonalität: Multi-Select aus 12 Optionen — sachlich, nahbar, analytisch, humorvoll, etc. Plus die Frage Du/Sie. Das ist der mit Abstand wichtigste Block, weil er bestimmt, ob die Posts „nach dir klingen".
  • Spiderweb-Selbstauswertung: Auf 6 Achsen (Awareness, Leads, Engagement, Trust, Conversion, Community) markierst du, wo du heute stehst und wohin du willst. Das ist der Kompass, an dem sich der Plan später ausrichtet.
  • Wettbewerb & No-Gos: Drei Wettbewerber-Namen oder URLs, plus eine Liste von Themen, über die du nicht schreiben willst. Das ist der Filter, der peinliche Treffer verhindert.

Optional kannst du Zugänge zu LinkedIn, Newsletter-Tool oder CMS hinterlegen — das ist verschlüsselt und kann jederzeit widerrufen werden. Wenn du das nicht willst, bekommst du den Plan einfach als Datei und übernimmst die Veröffentlichung selbst.

Schritt 2: Die KI-Pipeline (≈ 2-4 Minuten)

Sobald du absendest, läuft im Hintergrund eine Pipeline aus mehreren spezialisierten Agenten an. Du siehst eine animierte Live-Ansicht — keine Fortschrittsbalken-Lüge, sondern was tatsächlich passiert:

  1. Branchen-Recherche. Ein Agent durchforstet öffentliche Quellen zu deiner Branche, zieht aktuelle Trend-Themen, Fachbegriffe und typische Diskussions-Anlässe.
  2. Wettbewerbs-Scan. Ein zweiter Agent schaut bei den drei von dir genannten Wettbewerbern in die letzten 4 Wochen Posts. Worüber schreiben sie? Was funktioniert? Was kannst du anders machen?
  3. Persona-Verdichtung. Ein dritter Agent verdichtet deinen Tonalitäts-Block in eine eigene „Voice-Spec" — eine Liste konkreter Regeln, an die sich alle weiteren Drafts halten.
  4. Plan-Synthese. Der finale Schritt baut aus allem oben einen 12-Wochen-Plan: pro Woche 2-4 Slots, jeder mit Hook, Kernidee, Plattform und Format.

Das alles dauert 2 bis 4 Minuten. In der Zeit kannst du dir einen Kaffee holen — oder zuschauen.

Schritt 3: Die Vorschau und die menschliche Freigabe

Nach der Pipeline landest du auf deiner Plan-Vorschau. Du siehst die ersten zwei Wochen voll ausgearbeitet, die restlichen zehn Wochen als Themen-Slots. Drei Insights-Karten zeigen, was die Recherche über deine Branche, deine Wettbewerber und deine Plattform-Lage gefunden hat — keine Marketing-Sprüche, sondern konkrete Beobachtungen mit Quellen.

Du kannst den Plan jetzt entweder direkt freigeben („sieht gut aus, los") oder Änderungen verlangen. Häufige Änderungen sind: Tonalität nachjustieren („mehr nahbar"), bestimmte Themen rauswerfen („Steuerrecht ist tabu, das ist ein regulierter Bereich"), oder einen Wettbewerber tauschen.

Schritt 4: Beispiel — wie ein Post tatsächlich aussieht

Damit das nicht abstrakt bleibt, hier ein Real-Beispiel-Output für eine Steuerberatung. Der Autopilot hat folgenden LinkedIn-Post als ersten Draft produziert:

Hook: „Drei Mandanten in dieser Woche haben mich nach der gleichen Sache gefragt: Wann kommt die E-Rechnung-Pflicht für uns? Hier in 90 Sekunden, was du wissen musst — und welche zwei Fehler ich gerade häufig sehe."

Kern: Drei Bullet-Points zur E-Rechnung-Pflicht ab 2026, klare Branchen-Sprache, keine Generika.

Schluss: „Wenn du unsicher bist: melde dich. Erstgespräch ist kostenlos."

Was hier funktioniert: Der Hook ist anekdotisch (drei Mandanten, diese Woche), nicht generisch. Der Kern ist faktisch. Der CTA ist konkret. Du hättest das wahrscheinlich genauso geschrieben — nur dass du in dieser Woche keine 30 Minuten dafür hattest.

Schritt 5: Lieferung und Veröffentlichung

Nach der Buchung wird der vollständige 12-Wochen-Plan freigeschaltet und in 4-Wochen-Batches geliefert. Alle vier Wochen kommt der nächste Block fertig in deinen Posteingang: jeder Post mit Text, Bild-Vorschlag und einem „Jetzt posten"-Link zur entsprechenden Plattform. Du klickst, prüfst, veröffentlichst — wir liefern, du behältst die Kontrolle über Zeitpunkt und Tonalität.

Pro Monat fließt eine kurze Performance-Notiz zurück: Was lief gut? Welche Themen kommen im nächsten Batch? Du kannst jederzeit eingreifen, Themen-Wünsche reinwerfen oder einen Slot pausieren.

Was der Mensch macht — und warum das wichtig ist

Die KI macht 80 % der Arbeit. Aber die letzten 20 % sind die, die den Unterschied ausmachen:

  • Karsten Ketelsen prüft jeden Plan persönlich bevor er an dich rausgeht. Kein Plan geht ohne menschliche Sichtung live.
  • Du behältst die finale Freigabe über jeden Post. Wenn du „nein" sagst, geht nichts raus.
  • Bei Krisen-Themen pausiert der Autopilot automatisch. Wenn in deiner Branche ein heikles Thema akut wird (Skandal, regulatorische Änderung), stoppt das System und schickt dir eine Frage statt eines Posts.

Was es nicht ist

Der Autopilot ist kein Ersatz für persönliche Kommunikation. Er macht keine Direktnachrichten, keine 1-zu-1-Anbahnung, keine Verkaufsgespräche-Anbahnung. Er füllt das öffentliche Schaufenster, damit es warm und sichtbar bleibt — die warmen Kontakte machst du selbst.

Er ist auch kein Allzweck-Werkzeug. Er funktioniert für Selbstständige, Beratungen, Kanzleien, B2B-SaaS und Mittelstands-Unternehmen mit Service-Charakter. Wenn du E-Commerce mit 50 Produkten am Tag machst, brauchst du ein anderes System.

Wenn du es selbst sehen willst

Du kannst das Onboarding kostenlos durchlaufen, ohne irgendetwas zu bezahlen oder zu buchen. Am Ende bekommst du den ersten Plan-Auszug. Wenn er dich nicht überzeugt, gehst du raus, kein Schaden, kein E-Mail-Drip.