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Content-Plan

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Content-Plan für 30 Tage: Was ein KMU wirklich braucht

Eine sofort nutzbare 30-Tage-Vorlage mit 4 Content-Typen (40/25/20/15-Mix), 12 konkreten Post-Ideen für eine Steuerberatung — und wie du sie für deine Branche anpasst.

7. Mai 20268 Min LesezeitKarsten Ketelsen

Ein Content-Plan ist kein Marketing-Luxus für Konzerne. Er ist der Unterschied zwischen „ich poste, wenn ich Zeit habe" und „mein Profil arbeitet auch in den Wochen, in denen ich keine Zeit habe". Hier ist eine sofort nutzbare 30-Tage-Vorlage für KMU — vier Content-Typen, vier Wochen, konkrete Ideen pro Slot.

Warum ein Plan besser ist als spontane Posts

Spontan zu posten fühlt sich frei an, ist aber teurer als geplant zu posten. Drei Effekte schlagen zu, sobald du ohne Plan arbeitest:

  • Themen-Recycling. Du schreibst zum dritten Mal in zwei Monaten über das gleiche Lieblingsthema, weil dir nichts Neues einfällt. Deine Zielgruppe merkt das.
  • Thema-Schiefstand. 80 % deiner Posts werden Werbung für deine Leistung („wir sind die Beste"), 20 % sind Mehrwert. Das schreckt Algorithmen und Leser gleichermaßen ab.
  • Frequenz-Lücken. 12 Tage Stille, dann drei Posts an einem Tag, dann wieder Stille. Der LinkedIn-Algorithmus belohnt Konsistenz, nicht Stoßwellen.

Ein Plan löst alle drei Probleme. Er muss nicht kompliziert sein — die folgenden vier Content-Typen reichen für ein vollständiges Profil.

Die 4 Content-Typen, die KMU wirklich brauchen

Typ 1 — Expertise-Content (≈ 40 % deines Plans)

Hier zeigst du, dass du dein Handwerk verstehst. Konkrete Tipps, Erklärungen, Hintergründe. Vermeide: akademische Tiefe, die niemand braucht. Beispiele für eine Steuerberatung:

  • „3 Dinge, die du als GmbH-Geschäftsführer im Jahresende-Sprint vergisst"
  • „E-Rechnung-Pflicht ab 2026 — was du jetzt vorbereiten solltest"
  • „Wann lohnt sich der Wechsel zur Holding-Struktur (und wann nicht)?"

Typ 2 — Behind-the-Scenes (≈ 25 % deines Plans)

Menschen folgen Menschen, nicht Logos. Behind-the-Scenes-Content zeigt deine Arbeitsweise, dein Team, deine Prozesse. Vermeide: künstliche Inszenierung. Beispiele:

  • „Wie wir bei einem Mandanten-Workshop heute eine Frage geklärt haben"
  • „Warum unser Onboarding-Prozess immer mit einem Fragebogen beginnt"
  • „Was ich diese Woche gelernt habe (und warum das auch dich angeht)"

Typ 3 — Kundenstimmen / Case Studies (≈ 20 % deines Plans)

Sozialer Beweis ist die effektivste Verkaufs-Verstärkung. Zeige Resultate von echten Kunden — anonymisiert, wenn nötig. Vermeide: reine Testimonials ohne Kontext. Beispiele:

  • „Ein Mandant hat dieses Jahr 18.000 € Steuern gespart, weil wir früh über die Investitions-Abschreibung gesprochen haben — hier die Logik dahinter"
  • „Wie wir einem Maschinenbau-Kunden geholfen haben, seine Buchhaltung von Excel zu DATEV zu migrieren — in 6 Wochen statt 6 Monaten"

Typ 4 — Branchennews / Meinungs-Posts (≈ 15 % deines Plans)

Hier reagierst du auf aktuelle Entwicklungen in deiner Branche. Das zeigt, dass du am Puls bist. Vermeide: Polit-Themen außerhalb deiner Expertise. Beispiele:

  • „Was die neue Mindeststeuer-Regelung für deutsche Mittelständler bedeutet (in drei Sätzen)"
  • „BFH-Urteil von letzter Woche — warum es für Familienunternehmen relevant ist"

Der konkrete 30-Tage-Plan

Hier ist eine Vorlage für vier Wochen. Pro Woche 3 Posts (Mo/Mi/Fr), insgesamt 12 Posts. Du kannst sie 1-zu-1 für deine Branche anpassen.

TagTypBeispiel-Idee (Steuerberatung)
Woche 1, MoExpertise„3 Fehler, die ich bei der GmbH-Gründung jede Woche sehe"
Woche 1, MiBehind-the-Scenes„Warum jeder Mandantentermin bei uns mit einem Whiteboard beginnt"
Woche 1, FrBranchennews„Was das BFH-Urteil vom 12.04. für GmbHs bedeutet"
Woche 2, MoExpertise„Wann der Wechsel von EÜR zu Bilanz wirtschaftlich Sinn ergibt"
Woche 2, MiKundenstimme„Wie ein Maschinenbau-Mandant 18.000 € Steuern gespart hat"
Woche 2, FrExpertise„E-Rechnung-Pflicht 2026 — die 5-Schritte-Vorbereitung"
Woche 3, MoBehind-the-Scenes„Warum wir Mandanten ablehnen, wenn der Bauch nicht stimmt"
Woche 3, MiExpertise„Holding-Struktur: Wann ja, wann nein, wann später"
Woche 3, FrBranchennews„Mindeststeuer für Konzerne — was Mittelstand wissen muss"
Woche 4, MoKundenstimme„Wie eine Familien-GmbH ihre Übergabe an die nächste Generation gelöst hat"
Woche 4, MiExpertise„Welche 3 Belege Steuerberater am Jahresende immer suchen müssen"
Woche 4, FrBehind-the-Scenes„Was ich diese Woche gelernt habe (und warum das auch dich angeht)"

Wichtig: Das ist eine Vorlage, kein Korsett. Wenn ein Branchen-Thema akut wird, kannst du jederzeit umbauen. Aber die Struktur (40/25/20/15) bleibt der Anker.

Wie du den Plan tatsächlich umsetzt

Die meisten KMU scheitern nicht am Plan, sondern an der Umsetzung. Drei Mechanismen helfen:

  1. Batch-Schreiben. Schreibe alle 3 Wochenposts an einem Vormittag, nicht jeden Tag spontan. Das senkt den Kontextwechsel und damit die mentale Hürde.
  2. Ein Themen-Notizbuch. Wenn dir während eines Mandantengesprächs eine gute Frage gestellt wird, notier sie. 80 % deiner besten Posts entstehen aus Mandanten-Fragen, die du sowieso täglich beantwortest.
  3. Externe Vorgabe. Wenn du allein nicht durchhältst (was normal ist), nimm eine externe Verpflichtung. Eine Agentur, eine Buddy-Person oder einen Autopilot, der dir den Plan vorgibt und dich an die Veröffentlichung erinnert.

Wie der Growster Autopilot diesen Plan automatisch erstellt

Genau das oben — der 30-Tage-Plan mit 4 Content-Typen, branchenspezifischen Ideen, konkreten Hooks — generiert der Growster Autopilot in 2-4 Minuten, basierend auf deinem 15-Minuten-Onboarding. Du musst nicht selbst sortieren, recherchieren oder Themen finden. Der Plan kommt fertig, du gibst frei oder änderst, fertig.

Wenn du selbst Schritt für Schritt mitlesen willst, was die Pipeline macht: das haben wir in einem eigenen Beitrag genauer beschrieben.

Der nächste Schritt

Wenn du die Tabelle oben hilfreich findest und einen vergleichbaren Plan für deine eigene Branche willst, dauert das bei uns ein 15-minütiges Onboarding plus 2-4 Minuten Pipeline. Du bekommst nicht nur die Themen-Liste, sondern den ersten Wochen-Draft fertig formuliert in deinem Tonfall.